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Zitat von Wolfgang Thierse als Grafik

Der Rechtsextremismus passt sich an. Um so wichtiger sind ständige Wachheit, rechtzeitige Vorbeugung und konsequente Abwehrmaßnahmen. Machen wir uns nichts vor: Der Weg ist lang. Aber die Demokratie, die offene Gesellschaft ist diese Anstrengung wert!

Wolfgang Thierse

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus gefährden jedes demokratische, auf den Prinzipien von Gleichwertigkeit und Menschenrechten basierende Gemeinwesen. Die Friedrich-Ebert-Stiftung sieht daher hier eine der wichtigsten gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Gefragt ist ein breites und kontinuierliches Engagement möglichst vieler gesellschaftlicher und politischer Akteure. Die Arbeit gegen antidemokratische, fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Einstellungen bildet daher ein Schwerpunktthema der Friedrich-Ebert-Stiftung im Inland wie im Ausland. Konferenzen, Seminare, Publikationen und Ausstellungen bieten Informationen, tragen zur Sensibilisierung bei und erörtern effektive Gegenstrategien.

Die Notwendigkeit einer breit aufgestellten und dauerhaften Arbeit gegen die unterschiedlichen Erscheinungsformen radikal rechten Gedankenguts unterstreicht die Friedrich-Ebert-Stiftung seit 2005 auch durch ihr zentrales, in Berlin angesiedeltes Projekt "Gegen Rechtsextremismus". Es fungiert als Schnittstelle und zentraler Anlaufpunkt der Stiftung zum Themenfeld Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit. Die Projektarbeit begleitet und bereichert aktuelle gesellschaftspolitische Debatten aus bundespolitischer und internationaler Perspektive, bietet Gesprächsplattformen für Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft, stellt in seinen Studien und Publikationen Inhalte zur Diskussion und unterstützt die Vernetzung mit Partnerorganisationen sowie mit den Landes- und Auslandsbüros der Stiftung.

Wir laden Sie herzlich ein, sich auf diesem Themenportal über die Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung für Demokratie und gegen Rechtsextremismus zu informieren und mit uns in Kontakt zu treten.

Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - Eine Zwischenbilanz

Eröffnung der Fachtagung
Dr. Ralf Melzer (Leiter des Projekts "Gegen Rechtsextremismus" der Friedrich-Ebert-Stiftung) sowie Prof. Dr. Heinrich Best (Friedrich-Schiller-Universität Jena) eröffnen die Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz".

Vortrag von Werner A. Perger
Werner A. Perger, politischer Journalist und Chronist, ehemaliger Leiter des Ressorts Politik der ZEIT, führt mit seiner Keynote Speech in die Thematik der zweitägigen Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz" ein.

Podiumsdiskussion
Auf der zweitägigen Fachtagung "Europas radikale Rechte ein Jahr nach der Wahl - eine Zwischenbilanz" haben auf der Podiumsdiskussion über die Aspekte des Themas, Fragen des Publikums und live eingehende Fragen der Internet-User_innen miteinander Bettina Scharkus (Korrespondentin des ARD-Studio Brüssel), Knut Fleckenstein MdEP (SPD) aus Hamburg, Markus Engels (Presseattaché des EU-Parlaments) sowie Werner A. Perger diskutiert. Diese Diskussion wurde durch Franziska Schmidke (Friedrich-Schiller-Universität, Jena) moderiert.

Die komplette Playlist der Videos auf einen Blick finden Sie hier auf YouTube.

Per moderiertem Chat konnten Fragen, Anregungen und Kommentare direkt in diese Veranstaltung einfließen. Der Chat wurde durch Johannes Radke, Rechtsextremismusexperte und freier Journalist, moderiert und ist hier im Debattenportal SagWas.net aufrufbar.

Titelblatt der Studie

Neue FES-Mitte-Studie erschienen
Fragile Mitte - Feindselige Zustände

In Kooperation mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld entstand die neue FES-Mitte-Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland. Diese ist unter dem Titel "Fragile Mitte - Feindselige Zustände" im November 2014 im Dietz-Verlag erschienen.

Verlagsvorschau | Dietz-Verlag

Pressemitteilung | Zusammenfassung

Debatte auf sagwas.net
Macht Markt radikal?

Diskussion zwischen Eva Maria Groß, Andreas Hövermann und Dr. Ralf Melzer über das Phänomen des "Marktförmigen Extremismus" anlässlich der FES-Studie "Fragile Mitte - Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014"
Den Videomitschnitt der Debatte finden Sie hier in der Mediathek oder direkt bei YouTube.

 

Cover der Studie

Länderstudie Schweden
als Supplement zum FES-Sammelband Rechtsextremismus in Europa

Studie [deutsch]
Analyses [english]

 

Cover der Publikationen

FES-Sammelband

RECHTSEXTREMISMUS IN EUROPA
Länderanalysen, Gegenstrategien und
arbeitsmarktorientierte Ausstiegsarbeit

RIGHT-WING EXTREMISM IN EUROPE
Country-analyses, Counter-strategies and labour-market oriented Exit-strategies

herausgegeben für die Friedrich-Ebert-Stiftung von Ralf Melzer und Sebastian Serafin

Der Sammelband wurde am 27. Mai 2013, ab 14 Uhr im Rahmen der Konferenz "DIE ANDEREN SIND WIR" der Öffentlichkeit vorgestellt.
Weitere Informationen zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm.

Auf dieser Website finden Sie weitere Informationen zur Publikation und eine Dokumentation der Konferenz.
On this website you can find more information about the FES anthology.

Ausstellungstafel 7: Rechtsextremismus in Berlin - Ausschnitt

Ausstellung
Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen

Die Berliner Ausstellung wurde 2012 erstellt und erstmals am 8. Juni im Haus 1 der Friedrich-Ebert-Stiftung gezeigt. Die allgemeinen Informationen und Zahlen sind dazu aktualisiert worden.

Weitere Informationen, wie Austellungsorte und -termine, sowie Ansprechpartner finden Sie hier.

Cover der Publikationsreihen

Publikationsreihen

Die Reihe Impulse gegen Rechtsextremismus bündelt die Ergebnisse von Diskussionsveranstaltungen der FES.
Im Überblick

Die Reihe Expertisen für Demokratie thematisiert aktuelle Aspekte der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus.
Im Überblick

 

Ausstieg aus der rechten Szene

Als Projektträgerin im Rahmen des Xenos-Sonderprogramms "Ausstieg zum Einstieg" vernetzt die FES Akteure der ausstiegsorientierten Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und sorgt für internationale Expertise und Erfahrungsaustausch.